Es ist ein Dienstag im Juli, und Martina Hoffmann steht vor ihrem Kleiderschrank.
Die 47-jährige Münchnerin hält ein ärmelloses Sommerkleid in der Hand. Hell, leicht, genau das Richtige für diesen Tag. Sie hält es kurz vor sich, dann hängt sie es wieder zurück. Wie jeden Sommer.
Nicht wegen ihres Gewichts. Martina ist schlank und macht dreimal pro Woche Sport. Aber die Haut an ihrer Hüfte und am Bauch ist am Hängen seit ihrer zweiten Schwangerschaft traut sie sich nicht.
"Ich gefalle mir selbst nicht mehr so", sagt sie. Ein Satz, den sie selten laut ausspricht.
Acht Jahre. Cremes, Massagen, Lymphdrainage, das nach zwei Wochen in der Schublade verschwand. Täglich Sport.
Die Haut ist geblieben, wie sie war.
Was Martina nicht wusste: Sie hat nie das Falsche ausprobiert. Sie hat nur Produkte benutzt, die das Problem von Anfang an nicht erreichen konnten.
Das ist kein Vorwurf an sie. Es ist ein Fehler des Marktes. Ich erkläre heute warum.